Syrienhilfe unterstützt Flüchtlingsschule und Bäckerei in Athen

Notlage wird noch über viele Monate fortdauern

Viele Wochen war unser Mitstreiter Werner Link immer wieder in Griechenland und auch in Athen unterwegs, um einer Flüchtlingsfamilie die Zusammenführung nach Deutschland (wir berichteten) zu ermöglichen. Dabei wurde er mehrfach Zeuge der selbstlosen Bemühungen griechischer Freiwilliger, die Flüchtlingsnot in Athen zu mildern. Zum Beispiel wurde von griechischen Aktivisten eine seit Jahren leer stehende Realschule in Athen besetzt und für rund 350 Flüchtlinge bewohnbar gemacht. Die Klassenzimmer dienen nun mit dürftigster Ausstattung als Schlaf- und Wohnstätten, für die Kinder ist Unterricht organisiert und Nahrungsmittel werden beschafft. Die staatliche Fürsorge bleibt äußerst bescheiden, wenn nicht ganz aus.

Wie Werner Link im August in Erfahrung brachte, belaufen sich alleine die Schulden der Schule (die auch umliegende Häuser mitversorgt) für Brot- und Backware gegenüber der Bäckerei M. Alexandros auf über 5.000 €. Unter Vermittlung und Mithilfe eines engagierten in Athen lebenden deutschen Rechtsanwaltes, stellten wir Kontakt zu den Verantwortlichen der Schule und zur Bäckerei her und überwiesen eine Finanzhilfe von 1.450 €. Herzlicher Dank der Helfer vor Ort und der Flüchtlinge war der Lohn. Es erreichte uns allerdings auch der Hinweis, dass die Notlage in Athen über viele Monate fortdauern wird…

Wir werden die Schule nach Kräften weiter unterstützen.

Vorstand der Syrienhilfe

Bürgerfest in Kastellaun

9.16.3

Syrienhilfe Vorderhunsrück macht mit einem Infostand auf die Notlage in der Region aufmerksam

Liebe Unterstützer,

die SYRIENHILFE VORDERHUNSRÜCK hat "Flagge gezeigt" und mit Ihrem Stand zum Bürgerfest in Kastellaun am vergangenem Sonntag (25.9.) auf die Notlage in und um Syrien und die Belange der zu uns Geflüchteten aufmerksam gemacht. Zu diesem Zweck waren von verschiedenen afghanischen und syrischen Flüchtlingsfamilien gebackene Kuchen und Gebäck (als Spende) an unseren Stand gebracht worden. Dazu gab es, jeweils gegen freiwillige Spende, Kaffee oder Tee. Jutta, Maria, August und Wilhelm begleiteten das Geschehen über den Tag. Stehtische, Büchertisch und zwei Stühle luden zum Verweilen ein. Anschauliches Informationsmaterial sowohl über die aktuelle Lage wie auch über die Tätigkeit von Hilfevereinen vor Ort (Syrienhilfe e.V., Tübinger Syrienhilfe und Orienthelfer) lag aus und wir waren zu Gesprächen bereit. Junge syrische und afghanische Flüchtlinge mit schon guten Sprachkenntnissen waren immer wieder mit dabei.

Bei strahlendem Wetter war das Bürgerfest mit seinem bunten Treiben gut besucht. An unserem Stand in der Eifelstraße (unmittelbar neben dem "EINE WELT LADEN“) hielten zahlreiche Besucher an, um von den orientalischen Süßigkeiten zu kosten. Am Abend waren 460 Euro Spendengelder zusammen gekommen. Das ist ein erfreuliches Ergebnis!

Bei unseren Gesprächen war oft großes Verständnis für die Geflüchteten zu hören. Allerdings war auch Skepsis und eine gewisse Ermüdung zu hören...

Die SYRIENHILFE dankt nochmals allen Mithelfern, die zum Gelingen des Tages beigetragen haben (Aufbau, Abbau, Kuchen backen, Anwesenheit, Vorbereitung, Transport, Kaffee- und Teespenden) ganz herzlich! Besonderen Dank an die Stadtverwaltung, die uns die Holzhütte/Stand kostenfrei zur Verfügung stellte.

Wilhelm Berger und Vorstand der Syrienhilfe

Das Leiden hat ein Ende

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Zumindest eine syrische Familie konnte wieder legal zu ihrem Ehemann in den Hunsrück kommen

Am 16. August bekam die Frau von Saad Alismail und die 3 Kinder das Einreisevisum von der Deutschen Botschaft in Athen. Wir haben ihnen ein Flugtiket besorgt und in den frühen Morgenstunden des 26. August 2016 sind sie in Frankfurt angekommen. Norbert B. hat sie dort abgeholt und nach Mörsdorf in ihre neue Heimat gebracht. Christof P. Hatte dort ein leerstehendes älteres Bauernhaus für sie reservieren lassen.

Es gilt jetzt DANKE zu sagen an:

>> Poula Galata von der Stadtverwaltung in Kilkis, die die ersten Kontakte zur Deutschen Botschaft in Athen herstellte. Ihrem Ehemann Petro, der eine Unterkunft organisierte, damit die Familie das Militärkamp an der Mazedonischen Grenze verlassen konnte und ein Dach über dem Kopf hatte. Seit Wochen hatte es nur geregnet.

>> Familie Savas in Drosato, die nach zwei Tagen die Familie unbürokratisch und kostenlos zu sich in ihr Hause aufnahm, bis zur Weiterreise nach Athen.

>> Julie Hartwig aus Athen, die über viele Wochen, jeden Tag ( auch Sa. u. So.) in der alten Athener Schule, wo ca. 300 Flüchtlinge untergebracht waren, Unterricht abgehalten hat. Sie war es die Ordnung in ein nicht mehr überschaubares bürokratisches Chaos brachte. Sie war es, die ganz wichtige Verbindungen herstellte, auch zu

>> RA Joachim Rollhäuser.

>> den vielen Freiwilligen an der Grenze und in Athen, die ohne staatliche Unterstützung die Menschen dort versorgen.

>> Nicht zuletzt einen grossen Dank an die hiesige Ausländerbehörde in Simmern für die sachliche, konstruktive, faire und gute Zusammenarbeit.

Aktuelle Situation in der Türkei

Vortrag von Clemens Ronnefeld

Clemens Ronnefeldt ( Internationalen Versöhnungsbund ) hält am 16.9.16 um 19.00 Uhr im Evangelisches Gemeindezentrum in Kastellaun einen Vortrag über die aktuellen Verhältnisse in der Türkei ( und was sich daraus für uns ergibt ).

Wir kennen den Referenten von früheren, sehr sach - und landeskundigen Vorträgen und möchten diese Veranstaltung nur empfehlen!

Der Vortrag mit anschliessendem Gespräch wird im EVANGELISCHEN GEMEINDEZENTRUM in Kastellaun stattfinden .

Mit BG - Vorstand der Syrienhilfe Vorderhunsrück

Warum Menschen flüchten Dienstag, 2. August um 19 Uhr in Buch

Buch 2

Der etwas andere Mitmachgottesdienst

Runder Tisch in Buch Moderation Werner Link In der Pfarrkirche in Buch

Neues aus Griechenland: Familienzusammenführung für Kastellauner Flüchtling noch immer schwierig

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Werner Link berichtet von seinem zweiten Besuch dort

Der zweite Besuch von Werner Link vom Vorstand der Syrienhilfe Vorderhunsrück ist nun wieder beendet. Er berichtet und zeigt uns ein paar Fotos von dem Aufenthalt bei Familie Ismail in Athen, wo sie in einer als Notaufnahme eingerichteten Schule untergekommen sind. Man kann an diesem Beispiel sehen, welche menschlichen Schicksale uns bewegen, die Initiative Syrienhilfe Vorderhunsrück weiter zu führen.

Familienzusammenführung ist eines der Ziele, die unsere Arbeit hier mit der Unterstützung des Menschen in der Krisenregion verbinden. Wir erleben unsere neuen Nachbarn hier, begleiten sie durch das Asylverfahren und die oft lange Zeit des Wartens. Wenn dann endlich der Flüchtlingsstatus anerkannt wird, beginnt das Hoffen und Bangen aufs Neue.

Bei der von Werner Link begleiteten Familie von Saad Al Ismail aus Kastellaun gab es keine Möglichkeit, sie zeitnah nach seinem Erlangen des Flüchtlingsstatus auf legalem Weg aus der Krisenregion herauszuholen. So wurden sie in die Gefahr einer Flucht getrieben. Nun sind sie in einem Land (Griechenland), welches ohnehin am Rande des eigene Bankrotts ist. Doch gibt es dort Menschen, welche Hilfe organisieren und die Flüchtlinge unterstützen, obwohl sie selbst Unterstützung brauchen.

Weitere Beispiele gibt es auch bei uns im Kreis, wo durch die Überlastung der Behörden Familien in die Flucht getrieben werden, da sie die Hoffnung aufgegeben haben, es auf dem legalen Weg zu schaffen. Wir wollen auf allen Ebenen daran arbeiten!

Werden auch Sie Mitglied oder unterstützen uns durch Mitarbeit oder Spenden.

Okka Senst, 2. Vorsitzende

Hier der Bericht von Werner Link aus der ,,Athener Schule'':

Eine kurze Bestandsaufnahme, was hat das Ganze bisher gebracht:

  1. Familie Al Ismail wohnt in der bereits genannten und beschriebenen Schule: Sie haben mit noch 400 anderen Personen ein Dach über dem Kopf. Die Versorgung mit Nahrung, Kleidung usw. erfolgt ausschließlich über Hilfsorganisationen (international) und Privatpersonen. Staatliche Versorgungsstrukturen sind nicht erkennbar.

  2. Das Gebäude wird von sogenannten Alternativen faktisch besetzt gehalten. Mittlerweile haben sich in diesem Chaos brauchbare Strukturen entwickelt. Eine ärztliche Versorgung findet statt. Es sind verschiedene Initiativen angelaufen um eine schulische Versorgung, besonders für die vielen Kinder, auf den Weg zu bringen. Dazu gibt es ein sehr ermutigendes Beispiel: Die schon einmal erwähnte Deutsch-Griechin, Julie Hartwig, gestaltet zusammen mit Saad Al Ismail (Mathematiklehrer) täglich (auch am Wochenende) einen zweistündigen Unterricht. Eindrücke davon sind in der Bildergalerie zu sehen. Sie zeigen aber auch, dass von einem normalen Unterrichtsbetrieb keine Rede sein kann. Entscheidend ist: das Chaos braucht Struktur. Sehr positiv ist hier zu erwähnen, dass die Evangelische Kirche Deutscher Sprache zu Athen, in ihrem Gemeindezentrum, das sich in der Nähe befindet, jetzt bereit erklärt hat einen Raum zur Verfügung zu stellen, in dem täglich der Unterricht stattfinden kann. Mit anderen Worten heißt das: es müssen nicht täglich mehrere Familien ihren ,,Klassenwohnraum'' verlassen, um den Unterricht überhaupt erst möglich zu machen.

  3. Was die Familiennachzug aus Griechenland angeht: das Verfahren läuft. Die noch fehlenden Dokumente aus Syrien müssen her. Ich rechne damit, dass es noch viele Wochen dauern wird.

Werner Link

Neue Bilder aus Idomeni (Cherso)

5 Grenzlager

Werner Link mit syrischem Asylberechtigten aus Kastellaun im Grenzlager um dessen Familie zu suchen

Familienzusammenführung ist ein Recht, welches insbesondere syrische Flüchtlinge auch jetzt noch in der Regel haben. Leidvolle Erfahrungen des letzten Jahres in der Hilfe für unsere mittlerweile asylberechtigten Syrer hier im Hunsrück zeigen: Das Gesetz gibt es, welches den Nachzug der Familie ermöglichen könnte. In der Praxis aber gibt es Hürden, die das Kommen der Frauen und Kinder vereiteln.

Werner Link, der schon länger mehrere Flüchtlinge bei uns betreut, ist nun mit einem unserer "Kastellauner Syrer" in das Lager an der Grenze Griechenlands zu Mazedonien gefahren, welches wir die Tage permanent im TV sehen. Dorthin hat sich die Frau mit ihren Kindern, die eigentlich einen Anspruch auf eine Einreise per Visum im Rahmen der Familienzusammenführung hätte, durchgeschlagen.

Wir berichten weiter!

Solche Aktionen, die Mitglieder unseres Vereins unternehmen sind der "stille" Teil unseres Projekts: Hilfe für die syrischen Menschen, bei uns oder in der Krisenregion.

Unterstützen Sie uns durch den Beitritt zu unserem Verein oder eine Spende.

Bazar der Kulturen in Simmern : ein großer Erfolg

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nicht nur für die Syrienhilfe Vorderhunsrück

Das war ein Nachmittag voller Erlebnisse und Begegnungen, so wie es im Vorfeld vom Migrationsbeirat der Stadt Simmern geplant war. Schon am Vormittag rückte Werner Link vom Vorstand der Syrienhilfe Vorderhunsrück mit einigen syrischen Flüchtlingen in der Hunsrückhalle an. Mit dem großen Kunstwerk "Bazar der Globalisierung" von einigen Bewohnern der Erstaufnahmeeinrichtung in der Standortverwaltung in Kastellaun gemalt, sorgten sie für eine tolle Kulisse und gleichzeitig für eine Auseinandersetzung mit "unserem Thema": Globalisierung als Chance aber auch als Fluchtursache!

Leckerer syrischer Kaffee und köstliches hausgebackenes syrisches Gebäck luden dazu ein, an den Stand zu kommen und sich mit unserem Verein und seinen Zielsetzungen vertraut zu machen.

Das Zusammentreffen an den Ständen vieler Beteiligter, Schulen und Kindergärten, Migrationsfachdiensten und Flüchtlingsberatungsstellen vom diakonischen Werk und Caritas boten reichlich Gelegenheit neue Menschen kennenzulernen und alte Bekannte zu treffen.

Im Rahmen dieser Veranstaltung mit rund 2000 Besuchern, viele davon mit einem Migrationshintergrund aus aller Welt, aber ebenso natürlich auch vielen waschechten Hunsrückern, gab es insbesondere für die Flüchtlinge aus dem Rhein-Hunsrpck-Kreis mal wieder eine gute Gelegenheit zum Beisammensein. Nicht nur syrische Gruppen, auch Stände von Menschen mit russischem, türkischem, eritreeischem u.v.a.. Hintergrund präsentierten kulinarische Spezialitäten, machten Musik und zeigten Tänze aus verschiedenen Regionen der Welt.

Tänze der vielen syrischen Flüchtlinge und die passenden Livemusik rissen das Publikum besonders mit, die Stimmung war ein Erlebnis für alle Besucher und Mitgestalter dieses erfolgreichen Tages. Dank an die Veranstalter, wir waren froh, dabei zu sein. Dank auch an die Spender, die an unserem Stand unsere Spendendose fütterten!

Bazar der Kulturen in Simmern

Bazar der Kulturen

5.3.2016 ab 14 Uhr in Simmern, auch die Syrienhilfe ist vertreten!

Auf dem Bazar der Kulturen wird die Syrienhilfe mit einem Stand mit Kaffee und süßen Leckereien vertreten sein. Das Infomaterial und die Spendendose runden das Angebot ab. Das Vielfalt an verschiedenen Ständen und musikalischen Darbietungen verspricht einen kurzweiligen Nachmittag.

Lichter für den Frieden

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Syrienhilfe Vorderhunsrück beteilgt sich an bundesweiter Aktion für den Frieden in Syrien

Liebe Flüchtlinge, Helfer und Unterstützer,

Sturm, Dauerregen und mäßige Temperaturen haben ca. 120 Personen nicht davon abgehalten sich mit Kerzen, Gläsern, Laternen, selbst gemalten Transparenten und vor allem mit ihren Überzeugungen von einem humanen und friedlichen Miteinander auf dem Marktplatz in Kastellaun einzufinden. Nach wiederholten Versuchen gelang es, die Kerzen anzuzünden und irgendwie vor dem starken Wind zu schützen. Der "Betonpilz" am Markt bot ein wenig Regenschutz.

Gekommen waren Bürger jeden Alters, Geflüchtete die schon länger in unserer Region wohnen und einige, die eben erst in der „Afa“ angekommen waren. Es trafen sich neu Interessierte, mit „alten Hasen“, die sich in den letzten Monaten auf vielfältige Weise für Unterstützung hier oder in der Krisenregionen eingebracht hatten. Einige junge Leute aus der IGS waren dabei, was mich persönlich besonders freute.

Es war eine gute Gelegenheit für Begegnungen zwischen Menschen, die aus mehr oder weniger hoffnungslosen Umständen zu uns gekommen sind, und uns, die wir in einem sicheren Umfeld leben. Ein Zeichen der Verbundenheit und des Mitfühlens mit der desaströsen Situation besonders in Syrien zu setzen, war das zentrale Anliegen dieser Stunde zwischen 18 und 19 Uhr. Der stärkste Moment war wohl die fünfminütige Stille, die auf Wunsch der Anwesenden eingehalten wurde. Das gemeinsame Schweigen bei Kerzenlicht in Wind und Regen war Ausdruck von Schmerz, Mitgefühl, Zweifel, Ratlosigkeit ob all der Gewalt, gemeinschaftlicher Stärke und Hoffnung auf Humanität, Dankbarkeit für Demokratie, Wohlergehen, Helfen dürfen und können. Beim Blick in die Gesichter mancher Flüchtlingsfamilie meinte ich manchmal die Frage zu erkennen: Können/Sollen wir nach all den Jahren jetzt wirklich, endlich Hoffnung auf Besserung haben? Diese Mitmenschen hängen in hohem Grade von unserem Verhalten ab - und wir von ihrem! Mich hat das sehr bewegt (und auch besorgt).

Im weiteren Verlauf baten junge syrische Flüchtlinge um eine "kleine" (no big demonstration) Möglichkeit zur Demonstration. Sie hatten sich um selbst gemalte Transparente und Schilder versammelt, die auf Not, Gewalt, Elend und den Wunsch nach Frieden für ihre Heimat hinwiesen. Über einige Minuten sangen sie arabische Lieder und wenige Sprechchöre, die von dem, aus ihrer Sicht, Verantwortlichen des syrischen Gemetzels handelten. Ja, aus ihrer Sicht ist die jetzige syrische Führung untragbar, das soll hier nicht verschwiegen werden. Das war ein Moment, der zeigte, wie sehr wir alle in diesen Konflikt verstrickt sind, wie schwer Frieden und Wiederaufbau erreichbar sein werden, welche Gespräche, Diskussionen und Auseinandersetzungen uns noch bevorstehen.

Der Abend endet friedvoll und mit dem guten Gefühl, dass diese Stunde in Wind und Regen gut und wichtig war. Ein paar Scheine lagen auch in unserer Spendenbox, aber das war nebensächlich – wichtig war, dabei gewesen zu sein!!!

Danken möchte ich den Polizeibeamten aus Simmern, die mit zwei Einsatzwagen vor Ort waren und dezent und klar Präsenz zeigten, dem Bürgermeister Christian Keimer, dem Ordnungsamt Kastellaun und der Kreisverwaltung Simmern, die das Anmeldungsverfahren für die Veranstaltung unbürokratisch abwickelten.
Vielen Dank an alle, die diese Aktion mit ihrem "Dasein" unterstützt haben.

Wilhelm Berger