Exkursion am 23. September ins Neanderthal-Museum zur Sonderausstellung „2 Millionen Jahre Migration“

WIR SIND ALLE MIGRANTEN

Vorankündigung

Exkursion am 23. September ins Neanderthal-Museum zur Sonderausstellung „2 Millionen Jahre Migration“ (Anmeldung erforderlich: siehe unten) „Wir alle sind Migranten“

Sehr geehrte Damen und Herren,

am Samstag, den 23. September 2017, findet eine Exkursion in das Neanderthal- Museum nach Mettmann (bei Düsseldorf) statt, um die Sonderausstellung „2 Millionen Jahre MIGRATION“ zu besuchen.

ie Exkursion findet als erster Programmpunkt einer zweiteiligen Veranstaltung statt, bei der zunächst die historische Dimension der Migration im Mittelpunkt steht. Zu einem späteren Zeitpunkt ist außerdem eine Podiumsdiskussion geplant, bei der beispielsweise Fragen wie „Woher kommen die Hunsrücker“; „Wie gelingt Integration?“ oder „Wie kann man Fluchtursachen bekämpfen?“ im Rahmen von Impulsreferaten erörtert und anschließend im Plenum diskutiert werden sollen. Dabei werden auch die geographischen und geschichtlichen Besonderheiten des Hunsrücks von der Altsteinzeit bis in die jüngere Vergangenheit im Fokus stehen.

Selbstredend handelt es sich nicht nur um ein Vergangenheits- und Gegenwartsthema, sondern vielmehr um ein Thema, das uns in Zukunft beschäftigen wird.

Die Veranstaltung wird in Kooperation durch die Syrienhilfe Vorderhunsrück e.V., den Kulturkreis Fahrtengemeinschaft und den Archäologieverein ARRATA e.V. organisiert.

Mit besten Grüßen

Wolfgang Welker (1. Vorsitzender ARRATA e.V.) Wilhelm Berger (1. Vorsitzender der Syrienhilfe Vorderhunsrück e.V.) Gert Landmann (Kulturkreis Fahrtengemeinschaft)

Abfahrt voraussichtlich ca. 9:00 Uhr. Je nach Herkunft der Teilnehmenden werden verschiedene Abholpunkte angefahren.
Anmeldungen und Fragen bitte an den Kulturkreis Fahrtengemeinschaft: kulturkreis-fg@web.de

Weitere Informationen zur Ausstellung: https://www.neanderthal.de/de/sonderausstellungen.html

18. November 2017: Konzert Aeham Ahmad und Gruppe Misch-Masch

AEHAM

SAVE THE DATE

KuKuK e.V und Syrienhilfe e.V.

Konzert mit Aeham Ahmad und der Gruppe Misch-Masch

„Musik ist unrein – Musik ist Sünde“ skandierten die Terroristen des IS, bevor sie sein Klavier mit Benzin übergossen und in Brand steckten. Das war im Frühjahr 2015 in der syrischen Hauptstadt Damaskus, im von den Dschihadisten besetzten Stadtteil Jarmuk. Aeham Ahmad, palästinensisch-syrischer Pianist, sah damals nicht nur sein Instrument, sondern auch seine Zukunft und seine Zuversicht in Flammen aufgehen. Kurz darauf macht er sich auf den Weg. Seit September 2015 lebt er in Deutschland.

Bekannt geworden war Ahmad als Klavierspieler in den Trümmern, aber auch als Pianist der Hoffnung. Er spielte und sang auf den zerbombten Straßen inmitten der Ruinen: eigene Kompositionen, Kinderlieder, Beethoven und Mozart, Jazz. Die Bilder von diesen Auftritten gingen um die Welt, die Videos verbreiteten sich in Windeseile in den Netzwerken.

Ahmad erlernte schon mit fünf Jahren das Klavierspiel, er hat an den Universitäten von Homs und Damaskus Musik studiert. Seit seinem Aufenthalt in Deutschland hat er schon mehr als 200 Konzerte gegeben. Er stand u. a. mit Herbert Grönemeyer und Judith Holofernes auf der Bühne. Im letzten Jahr erhielt er den Internationalen Beethovenpreis für Menschenrechte.

An diesem Abend wird außerdem die Hunsrücker Flüchtlings-Band Misch-Masch auftreten. Sie hat eine bunte Mischung von Musik aus Afghanistan, Iran, Kurdistan und Syrien sowie westliche Friedenslieder im Gepäck.

Am Samstag den 18. November 2017 um 20 Uhr , Einlass 19.30 Uhr in der Aula der IGS in Kastellaun Eintritt: 12 Euro ermäßigt 7 Euro Vorverkauf: wird bekanntgegeben Foto: Niraz Saied

3. Weihnachtsmarktbeteiligung der Syrienhilfe-Vorderhunsrück ein großer Erfolg

Weihnachtsmarkt

Deutsche und Syrer im gemeinsamem Einsatz

Zum dritten Mal hat sich die SYRIENHILFE VORDERHUNSRÜCK nun am Weihnachtsmarkt in Kastellaun mit eigenem Stand positioniert. Angeboten wurden - schon traditionell - Falafel, die mit Unterstützung syrischer Familien hier in Kastellaun zubereitet worden waren. Der Verkauf erfolgte wie jedes Mal gegen Spende. Sonniges, kaltes Winterwetter lockten viele Besucher auf den Markt und entsprechend lebhaft war der Betrieb .

Am Ende zweier Tage konnten wir knapp 800.- Euro EINNAHMEN verbuchen, die den verschiedenen Hilfen zufliessen werden .

Ganz, ganz grossen Dank an all die Helfer, die an diesem Wochenende und auch schon vorher viele Stunden opferten, um Vorbereitung, Aufbau, Vertrieb und Abbau sicherzustellen. Hier sind vor allem unsere syrischen Helfer zu nennen, die uns mit ihrem Einsatz auch den Samstag Nachmittag " retteten " . Nochmals herzlichen Dank!!

Trotz aller Unterstützung machten wir allerdings erneut die Erfahrung, wie dünn doch die Decke der " Aktiven " bei echtem Arbeitsanfall ist .

Insgesamt ein gelungener und erfolgreicher und, was die " Syrer" angeht, auch integrativer Auftritt der Syrienhilfe .

Hoffnung für Syrien? Dr. Kamal Sido von der Gesellschaft für bedrohte Völker

ein Vortrag in Kastellaun am 14.11.2016

Hoffnung für Syrien? Wirtschaftliche, politische sowie religiöse Hintergründe und Möglichkeiten der Krisenbewältigung

Am 14. November 2016 um 20 Uhr berichtet Dr. Kamal Sido, der Nahost-Beauftragte der Gesellschaft für bedrohte Völker und einer der wichtigsten Fachleute für diese Region, in der IGS Kastellaun von der Situation im Norden Syriens und den aktuellen Bemühungen, Fluchtursachen vor Ort zu bekämpfen.

Aus erster Hand wird Dr. Sido von seiner Recherchereise im März/April 2016 nach Nordsyrien berichten. Die Gelegenheit, sich ein Bild von der Situation, insbesondere der ethnischen Minderheiten zu machen, gibt ein 80 seitiger Bericht, den Dr. Sido veröffentlicht hat. Erstmals gibt es einen Hoffnungsschimmer abseits von militärischen Einsätzen für Frieden in der Region.

Am 12. Oktober 2016 organisierte er eine Pressekonferenz in der im Nordosten Syriens gelegenen Stadt Qamischli und stellte die Ergebnisse seiner Recherchereise vielen Journalisten aus verschiedenen Ländern vor. In dem Bericht „Rojava, Schutzzone für religiöse und ethnische Minderheiten in Nordsyrien?“ macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) konkrete Empfehlungen an die lokalen, regionalen und internationalen Akteure, wie die Lage in Nordsyrien stabilisiert werden könnte. Sein Augenmerk hat er dabei auf die in Nordsyrien geplante multiethnische Schutzzone, von Kurden „Rojava“ genannt, gelegt. Dort soll Menschen mit dem Recht auf die Muttersprachen (kurdisch, aramäisch und arabisch) und der Glaubensfreiheit ein friedliches Zusammenleben möglich werden.

( 14.11.2016, 20 Uhr; IGS Kastellaun, Albert-Schweizer-Strasse)

Eine Veranstaltung der Flüchtlingsberatungsstelle des Diakonischen Werks Trier und Simmern-Trabach in Kooperation mit der Syrienhilfe-Vorderhunsrück e.V.

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Bürgerfest in Kastellaun

9.16.3

Syrienhilfe Vorderhunsrück macht mit einem Infostand auf die Notlage in der Region aufmerksam

Liebe Unterstützer,

die SYRIENHILFE VORDERHUNSRÜCK hat "Flagge gezeigt" und mit Ihrem Stand zum Bürgerfest in Kastellaun am vergangenem Sonntag (25.9.) auf die Notlage in und um Syrien und die Belange der zu uns Geflüchteten aufmerksam gemacht. Zu diesem Zweck waren von verschiedenen afghanischen und syrischen Flüchtlingsfamilien gebackene Kuchen und Gebäck (als Spende) an unseren Stand gebracht worden. Dazu gab es, jeweils gegen freiwillige Spende, Kaffee oder Tee. Jutta, Maria, August und Wilhelm begleiteten das Geschehen über den Tag. Stehtische, Büchertisch und zwei Stühle luden zum Verweilen ein. Anschauliches Informationsmaterial sowohl über die aktuelle Lage wie auch über die Tätigkeit von Hilfevereinen vor Ort (Syrienhilfe e.V., Tübinger Syrienhilfe und Orienthelfer) lag aus und wir waren zu Gesprächen bereit. Junge syrische und afghanische Flüchtlinge mit schon guten Sprachkenntnissen waren immer wieder mit dabei.

Bei strahlendem Wetter war das Bürgerfest mit seinem bunten Treiben gut besucht. An unserem Stand in der Eifelstraße (unmittelbar neben dem "EINE WELT LADEN“) hielten zahlreiche Besucher an, um von den orientalischen Süßigkeiten zu kosten. Am Abend waren 460 Euro Spendengelder zusammen gekommen. Das ist ein erfreuliches Ergebnis!

Bei unseren Gesprächen war oft großes Verständnis für die Geflüchteten zu hören. Allerdings war auch Skepsis und eine gewisse Ermüdung zu hören...

Die SYRIENHILFE dankt nochmals allen Mithelfern, die zum Gelingen des Tages beigetragen haben (Aufbau, Abbau, Kuchen backen, Anwesenheit, Vorbereitung, Transport, Kaffee- und Teespenden) ganz herzlich! Besonderen Dank an die Stadtverwaltung, die uns die Holzhütte/Stand kostenfrei zur Verfügung stellte.

Wilhelm Berger und Vorstand der Syrienhilfe

Das Leiden hat ein Ende

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Zumindest eine syrische Familie konnte wieder legal zu ihrem Ehemann in den Hunsrück kommen

Am 16. August bekam die Frau von Saad Alismail und die 3 Kinder das Einreisevisum von der Deutschen Botschaft in Athen. Wir haben ihnen ein Flugtiket besorgt und in den frühen Morgenstunden des 26. August 2016 sind sie in Frankfurt angekommen. Norbert B. hat sie dort abgeholt und nach Mörsdorf in ihre neue Heimat gebracht. Christof P. Hatte dort ein leerstehendes älteres Bauernhaus für sie reservieren lassen.

Es gilt jetzt DANKE zu sagen an:

>> Poula Galata von der Stadtverwaltung in Kilkis, die die ersten Kontakte zur Deutschen Botschaft in Athen herstellte. Ihrem Ehemann Petro, der eine Unterkunft organisierte, damit die Familie das Militärkamp an der Mazedonischen Grenze verlassen konnte und ein Dach über dem Kopf hatte. Seit Wochen hatte es nur geregnet.

>> Familie Savas in Drosato, die nach zwei Tagen die Familie unbürokratisch und kostenlos zu sich in ihr Hause aufnahm, bis zur Weiterreise nach Athen.

>> Julie Hartwig aus Athen, die über viele Wochen, jeden Tag ( auch Sa. u. So.) in der alten Athener Schule, wo ca. 300 Flüchtlinge untergebracht waren, Unterricht abgehalten hat. Sie war es die Ordnung in ein nicht mehr überschaubares bürokratisches Chaos brachte. Sie war es, die ganz wichtige Verbindungen herstellte, auch zu

>> RA Joachim Rollhäuser.

>> den vielen Freiwilligen an der Grenze und in Athen, die ohne staatliche Unterstützung die Menschen dort versorgen.

>> Nicht zuletzt einen grossen Dank an die hiesige Ausländerbehörde in Simmern für die sachliche, konstruktive, faire und gute Zusammenarbeit.

Aktuelle Situation in der Türkei

Vortrag von Clemens Ronnefeld

Clemens Ronnefeldt ( Internationalen Versöhnungsbund ) hält am 16.9.16 um 19.00 Uhr im Evangelisches Gemeindezentrum in Kastellaun einen Vortrag über die aktuellen Verhältnisse in der Türkei ( und was sich daraus für uns ergibt ).

Wir kennen den Referenten von früheren, sehr sach - und landeskundigen Vorträgen und möchten diese Veranstaltung nur empfehlen!

Der Vortrag mit anschliessendem Gespräch wird im EVANGELISCHEN GEMEINDEZENTRUM in Kastellaun stattfinden .

Mit BG - Vorstand der Syrienhilfe Vorderhunsrück

Neues aus Griechenland: Familienzusammenführung für Kastellauner Flüchtling noch immer schwierig

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Werner Link berichtet von seinem zweiten Besuch dort

Der zweite Besuch von Werner Link vom Vorstand der Syrienhilfe Vorderhunsrück ist nun wieder beendet. Er berichtet und zeigt uns ein paar Fotos von dem Aufenthalt bei Familie Ismail in Athen, wo sie in einer als Notaufnahme eingerichteten Schule untergekommen sind. Man kann an diesem Beispiel sehen, welche menschlichen Schicksale uns bewegen, die Initiative Syrienhilfe Vorderhunsrück weiter zu führen.

Familienzusammenführung ist eines der Ziele, die unsere Arbeit hier mit der Unterstützung des Menschen in der Krisenregion verbinden. Wir erleben unsere neuen Nachbarn hier, begleiten sie durch das Asylverfahren und die oft lange Zeit des Wartens. Wenn dann endlich der Flüchtlingsstatus anerkannt wird, beginnt das Hoffen und Bangen aufs Neue.

Bei der von Werner Link begleiteten Familie von Saad Al Ismail aus Kastellaun gab es keine Möglichkeit, sie zeitnah nach seinem Erlangen des Flüchtlingsstatus auf legalem Weg aus der Krisenregion herauszuholen. So wurden sie in die Gefahr einer Flucht getrieben. Nun sind sie in einem Land (Griechenland), welches ohnehin am Rande des eigene Bankrotts ist. Doch gibt es dort Menschen, welche Hilfe organisieren und die Flüchtlinge unterstützen, obwohl sie selbst Unterstützung brauchen.

Weitere Beispiele gibt es auch bei uns im Kreis, wo durch die Überlastung der Behörden Familien in die Flucht getrieben werden, da sie die Hoffnung aufgegeben haben, es auf dem legalen Weg zu schaffen. Wir wollen auf allen Ebenen daran arbeiten!

Werden auch Sie Mitglied oder unterstützen uns durch Mitarbeit oder Spenden.

Okka Senst, 2. Vorsitzende

Hier der Bericht von Werner Link aus der ,,Athener Schule'':

Eine kurze Bestandsaufnahme, was hat das Ganze bisher gebracht:

  1. Familie Al Ismail wohnt in der bereits genannten und beschriebenen Schule: Sie haben mit noch 400 anderen Personen ein Dach über dem Kopf. Die Versorgung mit Nahrung, Kleidung usw. erfolgt ausschließlich über Hilfsorganisationen (international) und Privatpersonen. Staatliche Versorgungsstrukturen sind nicht erkennbar.

  2. Das Gebäude wird von sogenannten Alternativen faktisch besetzt gehalten. Mittlerweile haben sich in diesem Chaos brauchbare Strukturen entwickelt. Eine ärztliche Versorgung findet statt. Es sind verschiedene Initiativen angelaufen um eine schulische Versorgung, besonders für die vielen Kinder, auf den Weg zu bringen. Dazu gibt es ein sehr ermutigendes Beispiel: Die schon einmal erwähnte Deutsch-Griechin, Julie Hartwig, gestaltet zusammen mit Saad Al Ismail (Mathematiklehrer) täglich (auch am Wochenende) einen zweistündigen Unterricht. Eindrücke davon sind in der Bildergalerie zu sehen. Sie zeigen aber auch, dass von einem normalen Unterrichtsbetrieb keine Rede sein kann. Entscheidend ist: das Chaos braucht Struktur. Sehr positiv ist hier zu erwähnen, dass die Evangelische Kirche Deutscher Sprache zu Athen, in ihrem Gemeindezentrum, das sich in der Nähe befindet, jetzt bereit erklärt hat einen Raum zur Verfügung zu stellen, in dem täglich der Unterricht stattfinden kann. Mit anderen Worten heißt das: es müssen nicht täglich mehrere Familien ihren ,,Klassenwohnraum'' verlassen, um den Unterricht überhaupt erst möglich zu machen.

  3. Was die Familiennachzug aus Griechenland angeht: das Verfahren läuft. Die noch fehlenden Dokumente aus Syrien müssen her. Ich rechne damit, dass es noch viele Wochen dauern wird.

Werner Link

Neue Bilder aus Idomeni (Cherso)

5 Grenzlager

Werner Link mit syrischem Asylberechtigten aus Kastellaun im Grenzlager um dessen Familie zu suchen

Familienzusammenführung ist ein Recht, welches insbesondere syrische Flüchtlinge auch jetzt noch in der Regel haben. Leidvolle Erfahrungen des letzten Jahres in der Hilfe für unsere mittlerweile asylberechtigten Syrer hier im Hunsrück zeigen: Das Gesetz gibt es, welches den Nachzug der Familie ermöglichen könnte. In der Praxis aber gibt es Hürden, die das Kommen der Frauen und Kinder vereiteln.

Werner Link, der schon länger mehrere Flüchtlinge bei uns betreut, ist nun mit einem unserer "Kastellauner Syrer" in das Lager an der Grenze Griechenlands zu Mazedonien gefahren, welches wir die Tage permanent im TV sehen. Dorthin hat sich die Frau mit ihren Kindern, die eigentlich einen Anspruch auf eine Einreise per Visum im Rahmen der Familienzusammenführung hätte, durchgeschlagen.

Wir berichten weiter!

Solche Aktionen, die Mitglieder unseres Vereins unternehmen sind der "stille" Teil unseres Projekts: Hilfe für die syrischen Menschen, bei uns oder in der Krisenregion.

Unterstützen Sie uns durch den Beitritt zu unserem Verein oder eine Spende.

Bazar der Kulturen in Simmern : ein großer Erfolg

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nicht nur für die Syrienhilfe Vorderhunsrück

Das war ein Nachmittag voller Erlebnisse und Begegnungen, so wie es im Vorfeld vom Migrationsbeirat der Stadt Simmern geplant war. Schon am Vormittag rückte Werner Link vom Vorstand der Syrienhilfe Vorderhunsrück mit einigen syrischen Flüchtlingen in der Hunsrückhalle an. Mit dem großen Kunstwerk "Bazar der Globalisierung" von einigen Bewohnern der Erstaufnahmeeinrichtung in der Standortverwaltung in Kastellaun gemalt, sorgten sie für eine tolle Kulisse und gleichzeitig für eine Auseinandersetzung mit "unserem Thema": Globalisierung als Chance aber auch als Fluchtursache!

Leckerer syrischer Kaffee und köstliches hausgebackenes syrisches Gebäck luden dazu ein, an den Stand zu kommen und sich mit unserem Verein und seinen Zielsetzungen vertraut zu machen.

Das Zusammentreffen an den Ständen vieler Beteiligter, Schulen und Kindergärten, Migrationsfachdiensten und Flüchtlingsberatungsstellen vom diakonischen Werk und Caritas boten reichlich Gelegenheit neue Menschen kennenzulernen und alte Bekannte zu treffen.

Im Rahmen dieser Veranstaltung mit rund 2000 Besuchern, viele davon mit einem Migrationshintergrund aus aller Welt, aber ebenso natürlich auch vielen waschechten Hunsrückern, gab es insbesondere für die Flüchtlinge aus dem Rhein-Hunsrpck-Kreis mal wieder eine gute Gelegenheit zum Beisammensein. Nicht nur syrische Gruppen, auch Stände von Menschen mit russischem, türkischem, eritreeischem u.v.a.. Hintergrund präsentierten kulinarische Spezialitäten, machten Musik und zeigten Tänze aus verschiedenen Regionen der Welt.

Tänze der vielen syrischen Flüchtlinge und die passenden Livemusik rissen das Publikum besonders mit, die Stimmung war ein Erlebnis für alle Besucher und Mitgestalter dieses erfolgreichen Tages. Dank an die Veranstalter, wir waren froh, dabei zu sein. Dank auch an die Spender, die an unserem Stand unsere Spendendose fütterten!