Pressemitteilung Mai 2020: Was macht eigentlich die Syrienhilfe Vorderhunsrück e.V.?

Werner Moria

Mehr als 80.000 Euro für kleine und große Hilfsprojekte gesammelt

Pressemitteilung der Syrienhilfe Vorderhunsrück e.V. Was macht eigentlich die Syrienhilfe Vorderhunsrück e.V.? Mehr als 80.000 Euro Spendengelder hat die Syrienhilfe Vorderhunsrück e.V. in den letzten Jahren gesammelt und damit wichtige Unterstützungsarbeit für geflüchtete Menschen in den Krisengebieten ermöglicht. Wie arbeitet der Verein und was leisten die Aktiven? Werner Link aus Buch ist ein Vorstandsmitglied im Verein Syrienhilfe Vorderhunsrück e.V. Im Jahr 2016 fuhr er das erste Mal nach Griechenland, um für eine syrische Frau, die mit ihren Kindern aus dem Kriegsland geflohen war, Unterstützung zu leisten. Ihr Mann war schon seit 2014 als anerkannter Flüchtling in Kastellaun und der ihm zustehende Familiennachzug klappte über lange Zeit nicht. „Wir sind zusammen nach Thessaloniki geflogen, um seine Familie in einem Flüchtlingslager im Norden Griechenlands zu suchen. Wir haben seine Frau mit den drei Kindern in dem Lager Cherso an der Macedonischen Grenze, unweit von Idomeni gefunden.“ Später lebte die Familie in Athen im Elend und Werner Link kam bei seinen Besuchen in Kontakt mit örtlichen Helfern und sah den großen Unterstützungsbedarf. Mehrfach war er in den nächsten Jahren auf eigene Kosten in verschiedenen Flüchtlingslagern an der Balkanroute und auch auf Lesbos im Lager Moria, so wurden im Laufe der Zeit viele Kontakte vor Ort geknüpft. Für die Arbeit des Vereins sind das wichtige Verbindungen, so können gesammelte Spenden je nach aktueller Situation gezielt weitergeleitet werden. Dass solche wichtigen Strukturen aufgebaut werden könnten war noch nicht klar, als sich im Jahr 2014 Interessierte im vorderen Hunsrück in einer Arbeitsgruppe zusammenfanden, die angesichts des seit 2011 dauernden Syrienkrieges und der bei uns eintreffenden Flüchtlinge Spenden und Unterstützung organisieren wollten. In kurzer Zeit entstand aus den ersten Treffen ein breites Netzwerk, welches ankommende Menschen hier bei uns unterstützte und wichtige ehrenamtliche Integrationsarbeit aufbaute. Schnell wurden hierdurch Geflüchtete aus verschiedenen Ländern ein Teil der Gemeinschaft im Hunsrück, so manche verbindende Aktion wurde im Laufe der Jahre organisiert. „Mittlerweile scheint das Thema nicht mehr so populär zu sein, aber wir Aktiven sehen das anders und möchten dringend weiterhin auf das Elend der Kriegsflüchtlinge aufmerksam machen.“ Wilhelm Berger hat sich als „Mann der ersten Stunde“ und Vereinsvorsitzender schon im Jahr 2015 selbst ein Bild von der Situation in Flüchtlingslagern im Libanon gemacht. Daraus entstand z.B. eine große Mützen-und Handschuhsammelaktion im Hunsrück, die eine große Lieferung in die Eiseskälte der Lager im Libanon ermöglichte. „Immer wieder haben wir es in den letzten Jahren geschafft, auf das Elend aufmerksam zu machen und viel Geld an verschiedenste Projekte und Personen weiterleiten können. Unser Motto ist dabei immer noch HELFT DEN HELFERN“ erläutert Elmar Konrath, der dringend eine Ablösung für seine Aufgabe als Schatzmeister sucht. Das langjährige Engagement ist für einen jungen Familienvater schon eine Herausforderung. Es ist nur noch ein harter Kern Engagierter geblieben, der sich in der letzten Zeit meistens im privaten Umfeld trifft. Trotzdem gelingt es immer wieder, die Syrienhilfe sichtbar zu machen und Geld zu sammeln, zum Beispiel durch Informationsveranstaltungen oder die Teilnahme an Märkten mit einem Stand. Kulturelle Veranstaltungen zugunsten des Vereins regen Gerlind Hentschel und Norbert Barth immer wieder an, ein geplantes Konzert muss leider aus aktuellem Anlass ausfallen, aber alle erinnern sich noch gerne an das spektakuläre Konzert mit dem syrischen Pianisten Aeham Ahmad in Kastellaun im Jahr 2017. Die Öffentlichkeitsarbeit, die die stellvertretende Vereinsvorsitzende Okka Senst unterstützt und auch durch ihre Arbeit als Projektleiterin bei „Aktiv für Flüchtlinge RLP“ immer wieder mit Informationen versorgt, ist ein wichtiger Baustein der Vereinsarbeit: „In der gegenwärtigen Lage, wo selbst in europäischen Ländern und an den Grenzen täglich massive Menschenrechtsverletzungen geschehen und Menschen sich nicht mehr sicher fühlen können, möchten wir, neben der humanitären Unterstützung für die Menschen dort in den Lagern, auch politische Impulse geben. Ein Beispiel ist die Mitunterzeichnung der aktuellen Petition auf dem Portal OPEN PETITION für ein Landesaufnahmeprogramm für Flüchtlinge, was sich unter dem Hashtag #RLPnimmtauf an unsere Landesregierung richtet. Immer wieder gelingt es uns zum Glück, Privatleute oder Firmen zu überzeugen, Geld für das wichtige Anliegen zu spenden. Durch die guten Kontakte und die langjährige Beschäftigung mit der Situation kann eine zielgerichtete Verwendung ermöglicht werden.“ August von Dahl erstellt als Schriftführer nach jedem Arbeitstreffen das Protokoll und fasst die gesammelten Ideen zusammen, so dass die Arbeit weitergeht und auch die anderen Vereinsmitglieder immer wieder eingebunden sind. „Leider sind wir oft verzweifelt, dass wir nur einen Bruchteil der dringenden Anfragen unterstützen können, da wir nicht genug Einnahmen haben. Wie müssten dann regelrechte Bettelbriefe schreiben, um helfen zu können. Vielleicht bringen wir ja mit dieser Pressemeldung unser Anliegen wieder in das Bewusstsein der heimischen Bevölkerung, denn wir sind überzeugt davon, dass viele Menschen die Hilferufe von den griechischen Inseln, aus der Türkei und dem Libanon ebenso hören wie wir.“ Die Syrienhilfe Vorderhunsrück e.V. freut sich über neue Interessierte, die mitarbeiten möchten. Auch wer den Verein als Kassenwart unterstützen möchte, sollte sich melden. Man kann sich auf der Homepage www.Syrienhilfe-Vorderhunsrueck.de informieren und Mitgliedsanträge herunterladen. Kontakt: syrienhilfe.vorderhunsrueck@gmail.com Spenden können an den Verein auf die IBAN: DE91560517900112224639 überwiesen werden, Mitgliedsanträge werden auch zugeschickt.

Weil Menschlichkeit und Solidarität es gebieten: Landesaufnahmeprogramm für Flüchtlinge in Not - jetzt!

RLP Aufnahme

Syrienhilfe Vorderhunsrück e.V. ist bei den Erstunterzeichnern des Aufrufs

Die Evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz, das Katholische Büro Mainz, der DGB RLP/Saar, die Liga der Freien Wohlfahrtspflege in RLP sowie die Seebrücke, der Verein Resqship e.V., der AK Asyl - Flüchtlingsrat RLP, „Aktiv für Flüchtlinge RLP“, Armut und Gesundheit in Deutschland e.V. und der Initiativausschuss für Migrationspolitik in RLP haben die rheinland-pfälzische Landesregierung heute dazu aufgefordert, mit einem Landesaufnahmeprogramm auf die Notlage von Menschen auf der Flucht zu reagieren.

Auch im Rhein-Hunsrück-Kreis unterstützen viele Menschen dieses Forderung. Organisationen und Funktionsträger hatten im Vorfeld die Gelegenheit sich als Erstunterzeichner zu melden. EIne Chance, die neben Kirchenverterer*innen viele Personen des öffentlichen Lebens wie Bürgermeister, Landräte, Integrationsbeauftragte und Beiräte genutzt haben. Aus unserer Region sind neben uns als Syrienhilfe Vorderhunsrück auch dabei:

Forum Integration RHK , Diakonisches Werk Trier und Simmern-Trarbach, Flüchtlingshilfe im Dekanat Simmern-Kastellaun, Katholische Pfarreiengemeinschaft Simmern, Vorderhunsrück e.V., Verein Berufliches und Soziales Lernen im Hunsrück e. V., Sabine Bollhorst, Beauftragte für Integration im Rhein-Hunsrück-Kreis.

Unter der Adresse www.openpetition.de/!rlpnimmtauf besteht die Möglichkeit, die Forderungen online zu unterstützen. Hierum bitten wir herzlich! Unter der angegebenen Adresse stehen zudem der Aufruf selbst und weitere Hintergrundinformationen zum Download bereit.

Lesen Sie hier den Aufruf:

Die menschenunwürdige Situation von Schutzsuchenden auf den griechischen Inseln und die verzweifelte Suche zivilgesellschaftlicher Seenotretter*innen nach sicheren Häfen für die nur wenigen Flüchtlinge, die sie gegen den Widerstand der EU-Staaten und der lybischen „Küstenwache“ vor dem Ertrinken im Mittelmeer bewahren können, sind ein beschämendes Armutszeugnis für Europa. Während die Mitgliedsstaaten der EU sich wechselseitig die Verantwortung zuschieben und in Zurückhaltung üben, ist das Leben unzähliger Menschen vor den Toren und an den Rändern Europas in konkreter Gefahr.

Die von der Bundesregierung Anfang März zugesagte Übernahme von 300 bis 500 Flüchtlingskindern von den griechischen Inseln ist angesichts des Elends der Flüchtlinge vollkommen unzureichend. Sie ist zudem bisher ein nur teilweise eingelöstes Versprechen geblieben. Tatsächlich haben bis heute nicht einmal 50 Kinder aus den Lagern in Griechenland Schutz in Deutschland gefunden.

In Rheinland-Pfalz haben Städte wie Mainz, Trier, Kaiserslautern, Ludwigshafen, Speyer und Ingelheim sowie weitere Landkreise und Gemeinden ihre Bereitschaft erklärt, mehr Flüchtlinge aufzunehmen. Dort und in vielen anderen Kommunen in unserem Bundesland stehen Unterkünfte zur Verfügung oder könnten sie kurzfristig reaktiviert werden. Die Bereitschaft zu haupt- und ehrenamtlichem Engagement ist weiterhin groß.

Deshalb fordern wir zusammen mit den Initiator*innen des Aufrufs die rheinland-pfälzische Landesregierung dazu auf,

· sofort ein eigenes und dauerhaftes Landesaufnahmeprogramm aufzulegen, über das jährlich 1.000 besonders verletzliche Flüchtlinge aus den Flüchtlingslagern in Libyen, dem Libanon und anderen Erstaufnahmeländern aufgenommen werden können und

· durch konkrete und verbindliche Aufnahmezusagen Druck auf die Bundesregierung auszuüben, in erheblicher Zahl Schutzsuchende in Not aufzunehmen, die aus Seenot gerettet werden oder in Flüchtlingslagern in Griechenland und anderen europäischen Staaten unter erbärmlichen Lebensbedingungen ausharren.

Diese Forderungen werden unterstützt von zahlreichen Einzelpersonen sowie von über 50 Flüchtlingsinitiativen, Beratungsstellen, Vereinen und Verbänden, in denen Menschen sich haupt- und ehrenamtlich für die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen engagieren. Als Erstunterzeichner angeschlossen hat sich außerdem der Oberbürgermeister der Stadt Kaiserslautern, Herr Dr. Klaus Weichel. Kaiserslautern ist eine der acht Städte, Landkreise und Gemeinden, die sich in Rheinland-Pfalz zu „sicheren Häfen“ erklärt haben.

weitere Info https://www.ini-migration.de/

Wir stellen die von uns unterstützten Projekte vor

Libanonreise 2014 (10) - Eingang zum Schulzelt Alphabet

Zeltschule e.V.

Liebe Unterstützer und Mitstreiter,

wir möchten in dieser kleinen Reihe zunächst den Hilfsverein ZELTSCHULE e.V. in München vorstellen. Aufmerksam auf diesen Verein wurden wir im August 2016 über ein Radiointerview im BR, in dem Werdegang und Vereinsziele von Jacqueline Flory in sehr engagierter Weise vorgetragen wurden. Der Hinweis auf diese Sendung und den Verein kamen von meinem Bruder Helmut Berger in München, den diese Initiative begeisterte.

Die Idee zu ZELTSCHULE e.V. wurde in der Tumblinger Grundschule von Lehrern, Eltern und Schülerschaft geboren, die hunderttausende syrische Kinder ohne Chance auf Schulbildung nicht einfach nur hinnehmen wollten. In diesem kleinen Kreis wurde der sehr mutige Entschluss gefasst, mit den Ressourcen von Schule und Elternschaft im Bekaa Schulunterricht in Zeltschulen zu organisieren. Unverzichtbarer Partner vor Ort war die libanesische Hilfsorganisation "ALPHABET", die seit 2014 mit dem Aufbau von Zeltschulen im Grenzgebiet zu Syrien begonnen hatte. Der Vorsitzende der SYRIENHILFE VORDERHUNSRÜCK e.V. hatte sich im Januar 2015 in einer dreitägigen Kurzreise im tiefverschneiten Bekaa sowohl einen Eindruck von den Lebensbedingungen der Flüchtlinge dort (800 000 bis 900 000 in hunderten von Zeltcamps) als auch von der Idee des Unterrichts in Zeltschulen verschaffen können. Die Idee „ZELTSCHUE e.V.“ fiel in unserem Hilfsverein auf fruchtbaren Boden.

Im August 2016, waren die ersten Zeltschulen errichtet. Unterricht erteilen überwiegend aus Syrien geflohene Lehrkräfte, die für Ihre Arbeit entlohnt werden. Von Beginn an unterstützte ZELTSCHULE e.V. auch die Familien der Schüler z.B. durch Lebensmittelhilfen, was den Schulbesuch ermöglicht. Denn nicht selten sind die Familien nach Jahren des Krieges und der Flucht völlig verarmt – und Kinderarbeit auf den Feldern ist an der Tagesordnung. Für Lernen und Schule ist da häufig keine Zeit, was insbesondere für Mädchen gilt.

Vor einem Monat nun feierte Zeltschule seinen dritten Geburtstag. In dieser kurzen Frist gelang es mit eine immer breiteren Spenderunterstützung und vielfältigen medialen Beiträgen Zeltschulen für inzwischen 2.500 (!!!) Kinder zu errichten. Zum Vergleich: im gesamten Bekaa gibt es ca. 450.000 schulpflichtiger Kinder, ca. 3/5 davon haben an schulischer Grundbildung keinen Anteil. 11.000 Menschen werden inzwischen mit Lebensmittelhilfen durch ZELTSCHULE e.V. versorgt. 2018 gelang mit der Errichtung einer eigenen Bäckerei für die umgebenden Camps – ein erster Schritt in die Selbstversorgung!

Auch in 2019 wurde wieder einiges geschafft:  Die vollständige Beseitigung der Flutschäden durch Wintersturm Norma im Januar 2019 in den Schulcamps!  Der Bau der neuen Sonnenblumenschule.  Vergrößerung der Zeltschulbäckerei in unserem Zebracamp.  Zum zweiten Mal in Folge eine Ehrung durch die Bundeskanzlerin.

Bis zum Jahresende sind geplant:  Bau einer weiteren Zeltschulbäckerei im Löwen - und Krokodilcamp  Sowie eine weitere Schule im November 2019 All das wird nur durch kontinuierliche Unterstützung vieler privater Spender möglich. Dafür setzt wir – die SYRIENHILFE VORDERHUNSRÜCK e.V. uns ein.

Die aktuelle Lage in Syrien lässt uns nicht ruhen

auch im 9. Jahr des Krieges in Syrien wollen wir mit unserer Arbeit weitermachen und bitten um Unterstützung

Liebe Unterstützer und liebe Mitglieder, wir befinden uns nun im 9. Jahr des SYRISCHEN KRIEGES.

Unverändert ist dieser vielschichtige Konflikt, Ursache der größten humanitären Krise in der Nachbarschaft Europas, seit dem 2. Weltkrieg, gefolgt von Jemen, Sudan und Libyen. Nicht vergessen sollten wir zahlreiche kleinere oder drohende Konflikte im nördlichen und zentralen Afrika. Neue schwere Verwerfungen drohen in der Auseinandersetzung zwischen Iran auf der einen und USA / Israel/ Saudi-Arabien auf der anderen Seite. All diese Konflikte sind von einer wirklichen Lösung weit entfernt, vielmehr bergen die Vielzahl der in sie verwickelten Staaten und Volksgruppen, sowie sich überschneidende Allianzen und Interessen, unkalkulierbare Risiken. In Syrien selbst hat sich vorerst das alte Regime Assads, mit konsequenter Unterstützung von Iran und Russland, durchgesetzt. Der Westen hatte dem – außer bekannten humanitären Apellen und Aufrufen zu verhandeln – nichts entgegensetzen wollen. Viele zehntausende Opfer unter der syrischen Zivilbevölkerung hätten durch eine früh verhängte Flugverbotszone (militärisch zu Beginn absolut durchsetzbar) vermieden werden können. Dafür fanden sich in unseren doch so freiheitsliebenden Gesellschaften aber weder Mehrheiten und schon gar kein politischer Wille.

Die Fassbomben fielen ja nicht auf unsere Köpfe!

Umso martialischer führten wir Krieg gegen den IS, was der syrischen Zivilbevölkerung nur sehr beschränkt half. (Diese hatte eher unter "Kollateralschäden" durch Allianzraketen zu leiden.). Inzwischen gibt es im Land einen Flickenteppich an regionalen Kämpfen und Waffenstillständen. Neues Ungemach droht im Norden durch drohende Kämpfe von Kurden und Türken, die Provinz Idlib soll durch Assads Armee "befreit" werden. Ganz Syrien ist inzwischen Aufmarschgebiet der iranischen Revolutionsgarden, die bestens ausgerüstet, bis zum Golan stehen und sich längst im nicht erklärten Krieg mit Israel befinden. Die Lufthoheit über Syrien besitzt vornehmlich Russland – und es wird sie voraussichtlich nicht freiwillig abgeben. Die humanitären Konsequenzen der westlichen Politik in Nahost und im mittleren Osten sind als katastrophal zu bezeichnen. Für Syrien bedeuten sie in Zahlen der UN von 2019 aktuell:

Diese Situation lässt uns von der SYRIERNHILFE VORDERHUNSRÜCK e.V. unverändert fortfahren, um humanitäre Unterstützung vor allem im Krisengebiet selbst zu werben. Ziel ist es in erster Linie Hilfsmaßnahmen zu unterstützen, die die medizinische Versorgung, Ernährung, Wohnen und Schulbildung der Kinder betreffen. Dabei unterstützen und werben wir für Hilfsorganisation wie ORIENTHELFER e.V. in München, ZELTSCHULE e.V. in München sowie SYRIENHILFE e.V. in Baden.

Wir hoffen, dass der Gedanke der Humanität und des Beistandes in unserer Gesellschaft auch weiterhin den zentralen Stellenwert hat, der ihm nach unserem Selbstverständnis zusteht.

Vorstand und 1. Vorsitzender

Wilhelm Berger

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Neue Webseite für die Integrationsarbeit im Rhein-Hunsrück-Kreis ist online

Logo Forum

Forum Integration Rhein-Hunsrück-Kreis hat Parteien vor der Wahl auf den Zahn gefühlt

Das "Forum Integration Rhein-Hunsrück Kreis" ist seit dem Jahr 2018 aktiv um die wichtige Integrationsarbeit im Landkreis zu thematisieren. EIne Arbeitsgruppe hat "Wahlprüfsteine" entwickelt, welche nun von 5 der 6 im Kreistag vertretenen Parteien beantwortet wurden.

Auf der neuen Homepage des Forums sind die interessanten Antworten abrufbar

hier geht es zu dieser Webseite:

http://forum-integration-rhk.de/

Welche Konzepte haben die Parteien im Rhein-Hunsrück-Kreis zum Thema "Integration"?

Bücher

Forum Integration Rhein-Hunsrück-Kreis veröffentlicht die Ergebnisse der Parteienbefragung

Parteien auf den Zahn gefühlt: Wie wichtig ist Ihnen das Thema "Integration"?

Seit dem Sommer 2018 gibt es das Forum Integration Rhein-Hunsrück-Kreis, welches sich mit aktuellen Fragen der Integrationsarbeit beschäftigt. Nach einer von der LAG Hunsrueck geförderten Zukunftswerkstatt entwickelten die Aktiven verschiedene Teilprojekte. Eine eigene Arbeitsgruppe des Forums hat nun an die im Kreistag vertretenen Parteien einen umfangreichen Fragenkatalog als "Wahlprüfsteine" zum Thema Integration gesendet.

Karin Daniel aus Belgweiler ist in der Arbeitsgruppe, welche jetzt die Antworten der Parteien aufgelistet hat." Wir haben leider nicht von allen angeschriebenen Kreisvorsitzenden eine Reaktion bekommen, aber die erhaltenen Antworten sind für uns sehr aufschlussreich. Uns war es auch wichtig, sichtbar zu machen, wie die Parteien sich zu dem Thema und somit auch zu unserem bürgerschaftlichen Engagement positionieren. So können wir später auch Politiker an ihre Antworten erinnern"

Durch die Veröffentlichung auf der Homepage der Syrienhilfe Vorderhunsrück sind die Antworten nun für Interessierte abrufbar und zugänglich, das wurde den Parteien im Begleitschreiben angekündigt.

"Leider mussten wir auf die geplante Podiumsdiskussion vor der Wahl verzichten. Förderanträge, die wir für die Finanzierung gestellt hatten, wurden leider abgelehnt und ein Kooperationspartner ist abgesprungen" erklärt Klaus Becker aus Urbar "aber wir haben neue Projektideen, mit denen wir demnächst dieses wichtige Thema hier im Landkreis zur Diskussion stellen wollen."

Die Aktiven im Forum sind froh, dass 5 von 6 Parteien sich nun durch die Beantwortung der Fragen intensiv mit dem Thema beschäftigt haben und dass ihre Forderung nach einem fundierten Integrationskonzept von 4 Parteien unterstützt wird. Die im Forum Integration Engagierten hoffen, dass die Lokalpolitiker nach dem 26.5. gemeinsam für eine konstruktive Gestaltung dieser wichtigen gesellschaftlichen Aufgabe bereit sind. Die Beschäftigung mit den Wahlprüfsteinen hat dann wohl dazu beigetragen, dass die Wichtigkeit sichtbar wurde.

Das nächste offene Treffen des Forums findet am 20. Mai um 19:00 Uhr in Oberwesel* (Café Global - Liebfrauenstr. 42) statt. Interessierte sind herzlich eingeladen

DIE ERGEBNISSE DER BEFRAGUNG WERDEN HIER ZEITNAH VERÖFFENTLICHT

Rheinland Pfälzer Appell zur Europawahl

DIe Syrienhilfe Vorderhunsrück e.V. ist bei den Erstunterzeichnern dieses Appells als eine von 50 zivilgesellschaftlichen Organisationen

Schwerpunkt unserer Arbeit war immer neben der konkreten Unterstützung der Menschen in den Kriegsgebieten die Flüchtlingsarbeit hier im Landkreis und ein breit aufgestelltes zivigesellschaftliches Engagement. Zum Europa-Tag am 9. Mai veröffentlichen der Initiativausschuss für Migrationspolitik in Rheinland-Pfalz und der AK Asyl-Flüchtlingsrat Rheinland-Pfalz den „Rheinland-Pfälzer Appell zur Europawahl - Nationalismus ist keine Alternative für Europa!“. Er wird von mehr als 50 zivilgesellschaftlichen Initiativen und Organisationen sowie zahlreichen Einzelpersonen aus Rheinland-Pfalz getragen. In dem Appell sprechen sich die Unterzeichner*innen für eine den Menschenrechten verpflichtete und solidarische Europäische Union aus, die unterschiedliche Interessen ihrer Mitglieder sorgfältig austariert und sich ihrer Verantwortung in der Welt bewusst ist. Den „Mein Land zuerst!“-Bestrebungen nationalistischer Parteien und Bewegungen in Deutschland und anderen europäischen Staaten erteilen sie eine deutliche Absage. Wir unterstützen diesen Appell als einer von 50 Organisationen ausdrücklich!

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Ich wette......

Libanonreise 2014 (08) - Schneebedeckte Hütten

.....dass nicht einmal jeder dritte Leser dieser Nachricht 10 Euro gibt...oder doch?

Erinnert Ihr Euch? 1981 sagte Karl-Heinz Böhm bei „Wetten dass?“: Ich wette „dass nicht einmal jeder dritte Zuschauer eine Mark, einen Schweizer Franken oder sieben österreichische Schilling für Menschen in der Sahelzone“ spenden würde. Am Ende hatte er 1,2 Millionen Euro und hat damit sein großartiges Hilfsprojekt „Menschen für Menschen“ gestartet.

Wir sind nur ein kleiner Verein mit wenigen Mitgliedern und noch weniger aktiven. Das Thema Syrien wird langsam lästig, so scheint es, aber das Elend bleibt und der Unterstützungsbedarf ist riesig. Wir können leider nicht den Krieg beenden, aber unseren kleinen Beitrag leisten für die Linderung des Leidens. Ich wette, dass nicht jeder Dritte in unserem Verteiler bzw. von unseren Seitenaufrufen bei Facebook oder von unserer Homepage 10 Euro spendet, oder doch? „Normale Beiträge“ bei Facebook sehen bei uns zwischen 100 und 300 Menschen, oft sind es aber weit mehr als 1000 Leute, wenn der Beitrag geteilt wird. Wenn nur 200 Menschen jeweils 10 Euro spenden würden, könnten wir mit 2000 Euro ein sinnvolles Projekt in Syrien unterstützen. Wenn dieser Aufruf geteilt wird, könnten es mehr werden. Macht Ihr mit?

Bitte teilt diesen Aufruf und spendet 10 Euro oder mehr unter dem Stichwort „Weihnachtswette" (damit wir hinterher auch sagen können, ob wir Erfolg hatten mit diesem Aufruf)

Kontoinhaber: Syrienhilfe Vorderhunsrück e. V. IBAN: DE91560517900112224639 BIC: MALADE51SIM

oder füllt unseren Mitgliedsantrag aus: https://syrienhilfe-vorderhunsrueck.de/upload/

Und was mache ich, wenn ich die Wette verliere und doch mehr als 2000 Euro zusammenkommen? Die Antwort ist: Ich mache einfach weiter, so wie alle unsere Freunde im Verein und hoffe darauf, dass wir einen kleinen Beitrag leisten für ein großes, wichtiges Anliegen.

Herzliche Weihnachtsgrüße Okka Senst 2. Vorsitzende der Syrienhilfe Vorderhunsrück e. V.

Verzweiflung in Syrien wächst – Hilfe vor Ort aufrechterhalten

Konvoi 4

Brief von Karsten Malige, Vorsitzender des Vereins SyrienHilfe e.V. Baden( dessen Projekte die Syrienhilfe Vorderhnsrück e.V.auch unterstützt)

Lieber Herr Berger, herzlichen Dank für ihre Mail – und meinen Respekt für Ihre steten Bemühungen! Ich habe einen sehr engen Bezug zu Syrien und weiß, was es heißt, ständig am Ball zu bleiben. Die Verzweiflung angesichts der Tragödie des völligen Versagens der vermeintlichen Regelungs-Organe der Weltgemeinschaft darf nicht lähmend auf das tägliche Bemühen um die zigtausend fachen Tragödien syrischer Familien wirken!

Im Land und in den Herzen der Syrer*innen innerhalb und außerhalb des Landes sieht es so schlimm aus wie noch nie. Bei vielen ist jegliche Hoffnung verschwunden, es geht oft nur noch um das nackte Überleben. Und doch und gerade deshalb ist es wunderbar mit anzusehen, dass wir in allen unseren Projekten weiterhin sehr wichtige Hilfe leisten können. Ich war im Januar zu einem Projektbesuch in der Türkei und konnte die “gute Seele“ unserer Einrichtungen spüren. Was unsere Leute dort auf die Beine gestellt haben ist beeindruckend – erst recht weil wir wissen, welche Einzelschicksale viele von ihnen mit sich tragen! Soviel Wärme und Herzlichkeit. Manche Eltern fahren mit ihren behinderten Kindern zwei bis drei Stunden (einfache Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln), um sie in die Behandlung unserer Therapeuten zu geben. Das zu wissen ist das Eine. Das selbst zu erleben ist noch einmal etwas ganz anderes!

Auch unsere Projekte im Libanon (Eine Schule in mittlerweile zwei Gebäuden - Ziel ist es fast 650 Schülerinnen zu unterrichten - und unser seit 2014 bestehendes Zentrum für syrische Flüchtlingsfrauen!) und in Syrien (Eine Schule in Nordsyrien. Die Verteilung von täglich 200 warmen Mahlzeiten an die Bewohner von wilden Lagern. Verteilung von annähernd 300 Paketen mit Lebensmitteln, jeden Monat! Über 160 Familien, die wir in Wohnungen unterbringen und mit Dingen des täglichen Bedarfs, auch medizinischer Hilfe, versorgen. Verschiedene Ausbildungsprojekte, Nachhilfe, Vorschule, Studentinnen. Temporäre Hilfsprojekte wie Kleidung und Winterdecken. Und natürlich ganz aktuell – die Hungernden in Ghouta) laufen alle weiter. Nichts steht diesen Projekte entgegen außer dem Krieg und dem leider spürbaren Rückgang der Spenden. Wohin das führt wissen wir noch nicht, wir haben angefangen, bei jedem Projekt zu kürzen um nicht einzelne Projekte ganz einstellen zu müssen.

Soweit ein kurzer Abriss, kann ich aktuell nicht dienen. Die Jahresberichte 2016 und 2017 werden wohl zusammen im Frühsommer 2018 erscheinen. Es ist viel geworden. Weniger Hilfe zu leisten aber steht nicht zur Diskussion!

Herzlichen Dank für alles, Ihr Karsten Malige Vorsitzender des Vereins SyrienHilfe e.V.

1000 Euro für „Syrienhilfe Vorderhunsrück e.V

Unterstützen Sie unsere Syrienhilfe Vorderhunsrück e.V. Mit Ihrer Stimme können Sie uns eine Spende in Höhe von 1.000 Euro sichern.

Kastellaun, 23.10.2017 Ab sofort können Sie auf www.ing-diba.de/verein für den für die „Syrienhilfe Vorderhunsrück e.V. im Rahmen der Aktion „Du und Dein Verein“ abstimmen. Bei dieser Aktion werden deutschlandweit insgesamt 1.000.000 Euro an 1.000 gemeinnützige Vereine gespendet. Dabei zählt jede Stimme, denn die 1.000 dort registrierten Vereine die bis 07. November 2017 die meisten Stimmen sammeln, erhalten eine Spende in Höhe von 1.000 Euro.

Die Syrienhilfe Vorderhunsrück e.V. engagiert sich für Flüchtlinge in den Kriegsgebieten rund um Syrien Die 1.000 Euro möchte der Verein für die Einzellfallunterstützung der Familien von Geflüchtetet um die wir täglich angefragt werden, einsetzen.

Machen Sie mit und unterstützen Sie unsere lokale Vereinsarbeit. Alle Informationen zur Aktion finden Sie unter www.ing-diba.de/verein bzw. auf unserer Vereinsseite https://syrienhilfe-vorderhunsrueck.de/.

Kontakt: Syrienhilfe Vorderhunsrück e.V. Okka Senst, 2. Vorsitzende

Hintergrund zur Aktion „Du und Dein Verein“: Mit der Aktion „Du und dein Verein“ unterstützt die ING-DiBa mit einer Gesamtsumme von 1.000.000 Euro bereits zum fünften Mal das Ehrenamt und die gemeinnützige Vereinsarbeit in Deutschland. Die Bank engagiert sich mit dem Programm „FAIRantwortung“ seit 2005 in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen. Mehr Informationen finden Sie unter: www.ing-diba.de/fairantwortung

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